Das Reussufer ist beim geplanten Flussübergang auf einer Breite von 20m speziell durch das Reussuferschutzdekret geschützt. Direkt in der Nähe sind unzählige Biberspuren zu finden und hier lebt die zweitgrösste Ringelnatterpopulation des Kantons Aargau. Am Flussufer findet man unterschiedliche Wassertiefen, unter‐ und freigespülte Wurzelstöcke, ins Wasser hängende Äste, kleine Sand‐ und Kiesbänke, das Mini‐Delta des Mühlebachs, Totholz, etc. Die standorttypische Ufervegetation besteht aus Weich‐ und Hartholzauenarten.
An zwei Standorten welche vom Abschnitt 1 betroffen sind wurde regelmässig die Schlingnatter gesichtet. Die Schlingnatter ist stark gefährdet.
Im Feuchtgebiet unterhalb Aegerstematt wurde der Eisvogel beobachtet, der auch im Gebiet der ARA und reussabwärts zu sichten ist.
Entlang des Waldrands entlang der Militärstrasse fliegen die Wasserfledermäuse von ihren Quartieren im Gebiet Buechberg zur Reuss.
Durch die teilweise Verlegung der Militärstrasse in den Wald (Waldrand laut BNO geschützt) und in die Trockenwiese beim alten Scheibenstand werden südlich exponierte Trockenstandorte mit Kleinstrukturen, z.B. „alter Scheibenstand“, verkleinert, da vorgesehen ist oberhalb der „neuen Militärstrasse“ den zurückversetzten Waldrand mit nur 3 Metern Abstand zur Militärstrasse anzulegen.
Quelle: Mit freundlicher Genehmigung des Naturschutzvereins Mellingen www.nvm.ch


