Was nach plumper Abstimmungspropaganda klingt ist es purer Zufall. Die Erkenntnis kommt denn auch für die allermeisten Stimmberechtigten definitiv zu spät. Dennoch hofft Pro Natura Aargau die paar wenigen – von beiden Seiten heiss umworbenen – Wähler, welche üblicherweise abstimmen aber bisher noch nicht dazu gekommen sind, doch noch an die Urne zu locken.
Biberbaue zuverlässig zu orten ist eine Kunst für sich. Darum konnte erst jetzt ein von Pro Natura Aargau angefragter Biberfachmann feststellen, dass mehrere Biberbaue in einem Uferbereich liegen, der als „Ausgleichsmassnahme“ hätte abgesenkt werden sollte. Damit ist diese Massnahme rechtswidrig!
Es erstaunt, dass nicht die Verantwortlichen für das Maga-Projekt, sondern eine Nicht-Regierungs-Organisation dies feststellen muss. Die Biberwohnungen liegen in einer steilen Böschung an einem Ort, wo sie wirklich niemanden stören. Sollen die Biber durch die Baggerarbeiten vertrieben werden und unter dem nächsten Zuckerrübenfeld eine Ersatzwohnung bauen?
Nein, das Mellinger Umfahrungsprojekt ist auch im Bereich des ökologischen Ausgleichs unausgegoren. Letzter Aufruf für ein Nein als Chance für die Mellinger als Chance für ein gutes ausgewogenes Projekt, das Landschaft, Natur, Landwirtschaft und ganz besonders allen Menschen der Region berücksichtigt.
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Pro Natura Aargau
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Johannes Jenny, Geschäftsführer
Dr. sc. nat. Biologe/Umweltnaturwissenschafter
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